Lobiko heißt Leben

Lobiko-Grafik"Die Équateur-Provinzinz der Demokratischen Republik Kongo zählt zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Regionen des Kongo und damit der Welt. Die CADELU-Kirche (Communauté Association des Églises Évangéliques de la Lulonga; dt.: Vereinigte Evangelische Kirchen am Lulonga-Fluss) leistet in Ermangelung funktionierender staatlicher Strukturen einen unverzichtbaren Beitrag zu Gesundheitsversorgung, Schulbildung und Entwicklungsarbeit in der Region. Dabei ist sie auf Unterstützung von außen angewiesen, da es in der Region aufgrund der allgemeinen Armut nicht möglichist, durch eigenes Spendenaufkommen eine nachhaltige Bildungs- und Gesundheitsinfrastruktur zu unterhalten.

Die Partnerschaft eines Kirchenkreises der Evangelischen Kirche im Rheinland mit einer Kirche der Region brachte die Idee, durch die Gründung eines Vereins auf die Lebensverhältnisse im Kongo hinzuweisen und die Arbeit vor Ort finanziell zu unterstützen. Durch Aktivitäten sollen Zuwendungen gesammelt werden, um die Gesundheitsvorsorge und Entwicklungshilfe besonders in der Provinz Équateur zu unterstützen.

In der kongolesischen Sprache Lingala bedeutet „Lobiko“ Leben. Das Leben von Menschen in Afrika zu schützen, zu fördern, zu bewahren und überhaupt lebenswert zu machen, dazu will der Verein einen Beitrag leisten."

(aus der Präambel der Vereinssatzung)